Unsere Fahrt nach Ribbeck

Der heiße Sommer geht zu Ende – Herbstanfang.
Das ist die Zeit von Äpfel und Birnen. Halt, da war doch was von Herrn Fontane? Richtig; „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand…“Auf nach Ribbeck dachte sich ein Teil des Frauenkreises. Dirk hatte Zeit und so fuhren wir im Gemeindebus los.
Das Gut Ribbeck wurde 1837 durch die Familie Ribbeck erworben.- Wir waren angemeldet im „Alten Waschhaus“, und unser Tisch stand schon bereit. Den letzten schönen Sommertag konnten wir im Garten genießen, bei kühlem, leckeren Spezialgetränk und der bekannten hausgemachten Birnentorte. Wer hätte das gedacht! Was für ein riesiges Stück Torte war zu „verputzen“. Im Waschhaus gibt es viele alte Dinge zu betrachten, die uns in die Vergangenheit versetzten. Als Waschhaus erbaut, wurde es als Garage und Werkstatt für die schmucksten Automobile der Familie >Ribbeck umfunktioniert. Die Zeiten änderten sich und so auch immer wieder die Nutzung, bis heute ein Hofladen und das Cafe einzogen. Gegenüber dem Waschhaus steht die alte Kirche, die bis in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Nur ein kleines Stück Weg für die Gruppe. Die kleine Kirche
zauberhaft. Hier gab es auch ein Teil des Stammes des alten Birnbaumes, der am 20. Februar 1911 durch einen Sturm abbrach, zu bestaunen. Außerhalb der Kirche, genau auf dem alten Platz, steht jetzt ein neuer Birnbaum, der noch ordentlich wachsen muss.
Wenn man gut zu Fuß ist, kann man hier noch einige Zeit verweilen, denn es gibt noch mehr zu sehen. Das Schloss z.B., erbaut 1832, die Brennerei, erbaut Mitte des 19. Jahrhunderts, der Pfarrgarten, der Friedhof der Familie von Ribbeck und viele andere Gebäude.
Für uns ging aber der Tag mit der Heimreise zu Ende, die der die meisten so ihren Gedanken nachhingen zu dem schönen Ausflug.
Wir danken Dirk für seine Zeit und seine fürsorgliche Betreuung. Und wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, fahren Sie einfach mal hin, Sie werden es bestimmt nicht bereuen.