Der Teich ist weg!

Sicher haben Sie schon bemerkt, der Teich im Innenhof ist weg. Einerseits leider, aber sicherlich ist so ein Teich sehr pflegeintensiv und man kann sich nicht dauernd darum kümmern.
In der Vergangenheit waren sogar Goldfische dort beheimatet bis eines Tagen einige geklaut bzw. einem anderem Teich zugeführt worden sind. Andererseits stellt er natürlich auch ein Unfallrisiko für Kleinkinder dar und so mancher Dreikäsehoch mag schon mit nassen Füßen nach Hause gekommen sein. Außerdem ist der Teich für Feuchtigkeit im Bücherkeller verantwortlich gemacht worden.
Deshalb hat man sich entschlossen eine Fachfirma zu beauftragen und den Teich zuzuschütten und mit einem begehbaren Pflaster zu versehen.
Als Anfang der Sechziger Jahre unser Kirchenensemble geplant und ausgeführt wurde, hat der Architekt Kohlhaus den barocken Gedanken aufgegriffen, die Natur mit einfließen zu lassen, da war so ein Teich im Mittelpunkt genau das Richtige.
Doch es ist sicher richtig, ihn zuzuschütten. Aber es ist ja noch Natur verblieben, denn im Pflaster ist mit andersfarbigem Material ein Fisch eingearbeitet worden. Richtig! Denn schließlich ist der Fisch (Ichthys) das Symbol für das Christentum.

Peter Stalinski

Bedeutung des Fisches – Ichthys

Die Kurzform unseres Glaubensbekenntnisses anhand des griechischen Wortes für Fisch ἰχθύς (ichthýs) lautet: »Ich glaube an Jesus Christus, er ist Gottes Sohn und mein Erlöser«

ησοῦς I → Jesus
Χριστός CH → Christus
Θεοῦ TH → Gottes
Υἱός Y → Sohn
Σωτήρ S → Erlöser






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