Rückblick auf die Konfirmandenzeit

Wieder einmal ist es vorbei: zwei Jahre arbeiteten wir auf diese Konfirmation hin und an jenem Höhepunkt endet die Konfirmationszeit dann auf einen Schlag.
Nun wird jeder seine eigenen Wege gehen, doch etliche werden sich sicherlich wieder kreuzen, vielleicht in einem unserer Teams, vielleicht außerhalb der Kirche, vielleicht auch völlig unerwartet. Die Konfirmation und der gemeinsame Weg dorthin verbinden uns auf irgendeine Weise miteinander, da wir alle auf dieselbe gemeinsame Zeit zurückblicken können.

Angefangen hat es in unserer typischen Kennenlernstunde. In der Vorbereitung schrieben wir Teamer einige Wörter auf Zettel und zerteilten diese in der Mitte, so dass sich jeder einen Partner für das Kennenlerninterview  suchen musste, was dann nach einigen obskuren (Un-)Wortbildungen auch klappte.
Einen ersten Eindruck konnten wir uns so und in den nächsten Konfirstunden sicherlich verschaffen, doch richtig kennengelernt haben wir uns alle erst auf der Kennenlernfahrt ins – von jedem, mit dem ich darüber gesprochen habe, als mehr oder weniger „magisch“ mit seiner ganz eigenen Atmosphäre bezeichnete –  Wünsdorf.

Kontakte wurden geknüpft, Freundschaften wurden geschlossen. Diese Konfirfreizeit in den Herbst­ferien zählt mit den anderen darauffolgenden immer wieder zu den Highlights der Konfirmandenzeit – egal ob selber noch vor sechs Jahren als 12-jähriger Konfirmand oder heute als (jedenfalls rechtlich geltender) Erwachsener und Teamer.

Unsere Konfirmandengruppe wirkte zu großen Teilen stets engagiert und später auch diskussions­freudig. Natürlich brauchte der eine oder andere den einen oder anderen Anstoß, sich auch wirklich zu beteiligen, doch es freut mich, dass die Anstöße zusammen mit einem wachsenden Zusammenhalt und damit einhergehendem Wohlfühlfaktor ihre Wirkung zeigten. Auch jene anfangs schwer zu Motivierenden tauten auf und teilten uns ihre Meinung über Gott und die Welt mit.

Ich bin stolz darauf, wie sehr unsere Konfirmandenarbeit darauf fokussiert ist, den Konfirs nicht irgendeine Meinung einzutrichtern, sondern sie selbst zum Nachdenken anzuregen, sich mit der Materie auseinanderzusetzen und eigene Schlüsse zu ziehen. Vor allem die Stunde zu Hiob mit ihrem doch ziemlich kontroversen und divers deutbaren Inhalt bleibt mir zu diesem Thema in Erinnerung,
genauso wie viele lustige Momente im Umgang miteinander und die Spiele wie das Mörder- oder Werwolfspiel. Unvergessen bleiben auch plötzlich erklingende Schnarchgeräusche bei den Meditationen, die ihren Unterhaltungsfaktor wohl nie verlieren werden.

Ich möchte diesen Artikel mit einigen dankenden Worten abschließen. Ich danke meinem hoch­organisierten Mittwochsteam, das es in dieser Konstellation so nie wieder geben wird und möchte an dieser Stelle auch noch einmal lobend hervorheben, wie schnell sich die (jetzt nicht mehr) Jungteamer sowohl inhaltlich als auch sozial ins Team integrierten. Danke auch an Lydia und Dirk, auch wenn ich die beiden eigentlich gar nicht so separat erwähnen möchte, da wir eben alle ein Team sind. Mein Dank geht natürlich auch an meine Konfirs, mit denen wir tolle zwei Jahre hatten. Ich freue mich sehr darauf, einige von ihnen demnächst in unseren diversen Teams in der Gemeinde begrüßen zu dürfen.
Auf eine tolle Zeit und Zukunft!

Mühle

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