Das Fetenteam von Mariendorf-Süd

Es ist eine alte Geschichte, dass man in den Gottesdiensten meist Gemeindemitglieder antrifft, deren Geburtstagsjahr deutlich vor der Jahrtausendwende liegt. Und die fragen sich natürlich mitunter, wo denn eigentlich die Gemeindemitglieder sind, die so ab dem Jahr 2000 dazugehören. Gibt es sie überhaupt?
Die Antwort ist ein überdeutliches JA. Es gibt sie. Und sogar sehr viele von ihnen. Mindestens ein Drittel unserer ehrenamtlichen Gemeindemitglieder stammt aus dem Jugendbereich. Heute vorstellen möchten wir unser Fetenteam.

Dass die verschiedenen Altersklassen nur gelegentlich aufeinandertreffen, liegt am natürlichen Biorhythmus und an verschiedenen Interessen.
Ein besonders engagiertes Team ist das Fetenteam von Mariendorf-Süd. Es besteht aus mehreren Jugendlichen, die für die Feten im Jugendkeller zuständig sind. Und da finden nicht nur die eigenen Veranstaltungen statt, sondern die Mitglieder vom Fetenteam sind auch zur Stelle, wenn der Jugendkeller an „Externe“ vermietet wird. Die diversen Aufgaben reichen vom Türsteherdienst, Aufsichtspflichten, Überwachung der Müllentsorgung bis hin zu Anrufen bei Eltern, dass die doch bitteschön ihren Nachwuchs abholen möchten. Dafür gibt es diverse Gründe, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen.

Des Weiteren wird streng darauf geachtet, dass es keinen harten Alkohol gibt. Dazu zählt alles ab „über Wein“.
Es ist auch immer wieder eine Herausforderung, die Partygäste, die etwas frische Luft brauchen, vom Parkplatz her in Richtung Gemeindewiese zurückzutreiben. So ein Abend kann schon mal recht lang werden.
Ist man zufällig an so einem Abend im Gemeindeheim, trifft man mit großer Wahrscheinlichkeit in der Küche auf einige Teamer, die sich mit Pizza aus dem Ofen stärken, bevor sie sich wieder ins Getümmel stürzen.
Pro Jahr finden zwischen 40 und 50 Veranstaltungen statt – jede einzelne davon ein Beweis, dass sich der nicht ganz preiswerte Umbau des Jugendkellers vor einigen Jahren mehr als gelohnt hat.

Zur Betreuung einer durchschnittlichen Party braucht man mindestens drei Teamer, die den ganzen Abend vor Ort sind. Bei größeren Veranstaltungen können es schon mal fünf oder sechs Teamer sein.
Die Einnahmen kommen in die Fetenkasse und werden für gemeinschaftliche Zwecke verwendet, zum Beispiel für neue Anschaffungen im Technikbereich, Teamveranstaltungen usw. Musik ist ein wesentlicher Teil einer Party. Um die Technik zu schützen, wird sehr darauf geachtet, dass nur „Gelernte Aufleger“ daran arbeiten. Ein Teamer hat dort immer Aufsicht und wenn er mal den Keller verlässt, wird die sogenannte „Kiste“ abgeschlossen.

Wer im übrigens frisch renovierten Keller eine Party machen möchte, kann bei einer der monatlichen Sitzungen des Fetenteams einen Antrag stellen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön ans gesamte Fetenteam für Euren Einsatz und ein Extradank an Flo und Flo für die Insiderinfo.

Annette Mühlenfeld

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