Erntedank Berlicht

Rückblick Erntedankfest + Ehrenamtlichentag

Am Tag der Deutschen Einheit feierte unsere Gemeinde nicht nur dieses Ereignis. Wir trafen uns um 11 Uhr auf der grünen Wiese, um gemeinsam das Erntedank-fest und den Ehrenamtlichentag zu begehen. Auch wenn es zurzeit etwas umständlicher war zusammen zu kommen, weil man sich coronabedingt anmelden, 3 G beachten und auch „alle Nachweise, die Sie haben“ beim Betreten des Gemeindegartens vorzeigen musste – wir waren sehr viele, die sich versammelten und auf den im ganzen Garten aufgestellten Bänken verteilten. Bei – Gott sei Dank – schönem Wetter. Da konnte man gleich ein bisschen Vitamin D und frische Luft im Sonderangebot tanken.

Es mischten sich Eltern, deren Kinder unter anderem als „kleine Mäuse“ die Geschichte vom zunächst scheinbar faulen und schließlich so unverzichtbaren Frederick (Farbensammler) erzählten, mit Ehrenamtlichen und vielen weiteren Gemeindemitgliedern. Wir sangen vor dem in bunten Farben und mit verschiedenen Blumen, Obst- und Gemüsesorten liebevoll dekorierten „Freiluft-Altar“ fröhlich unsere Lieder. Trotz Unterstützung des Chors verhallten sie ein wenig in der großen Weite über uns. Dafür konnte man aber dank versierter technischer Unterstützung die Worte von Lydia Grund-Kolbinger und die musikalische Begleitung von Lars Lange sehr gut verstehen. Nach dem Gottesdienst gab es dann leider aus bekannten Gründen nicht das gewohnte köstliche Gemeinschaftsbuffet, dafür aber toller Weise coronakonforme Blätterteigtaschen mit verschiedenen Füllungen an vier Ständen (um die Abstände besser einhalten zu können). Flexibilität ist halt weiterhin gefragt. Eine schwungvolle musikalische Abrundung lieferten schließlich die Mitglieder von „Susi und die Strolche“.

An dieser Stelle ein ganz großes DANKE. Nicht nur für die diesjährige Ernte. Und auch nicht nur für die bedruckten Korkuntersetzer als kleines Präsent an die Ehrenamtlichen. Danke für die Organisation eines schönen Tages, an dem so viele Hände geholfen (und teilweise sogar ihren Urlaub um einen Tag verschoben) haben. Für mich ist diese Gemeinde nach wie vor etwas sehr Besonderes, weil sich an so vielen Stellen Menschen verschiedenster Altersgruppen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten einbringen und für eine lebendige, gute Gemeinschaft sorgen. Das ist heutzutage nicht unbedingt selbstverständlich und doch so wertvoll für uns alle.

Katja Hirt


Unser täglich Brot gib uns heute – ein frommer Wunsch, aber auch nur eine schlichte Zeile aus dem Gebet, welches man uns gelehrt hat, dem Vaterunser. Für uns ist selbstverständlich, Brot gibt es im nächstbesten Backshop, und leider muss es auch billig sein, so mancher Bäcker kann ein Lied davon singen. Selbstverständlich?
Es gibt ein bekanntes Kinderlied, das beginnt: „Im Märzen der Bauer … „und endet: “ … im Winter da gibt es manch fröhlichen Schmaus.“ Aber was liegt dazwischen? Viel Arbeit von vielen Leuten, fruchtbares Land und brauchbares Wetter! Das fruchtbare Land hat uns der Herr hier in Brandenburg und auch in Deutschland und Europa gegeben, dafür sollten wir dankbar sein. Aber das Land muss bestellt werden, auch für diese Arbeit müssen wir dankbar sein, auch wenn nicht jeder viel Lust hat, solche Arbeiten zu verrichten. Mit dem Wetter ist das so eine Sache. Auch das Wetter gibt uns der Herr.
Die Kirchengemeinde Mariendorf-Süd dankte, am Sonntag, dem 3.10., mit einem Erntedankfest. Wir müssen dort oben wohl ganz gut angesehen sein, denn es wurde uns ganz brauchbares Wetter beschert, für diese Veranstaltung auf der Wiese zwischen Kirche und Kita. Nach einem einführenden Psalm und kurzer Andacht unserer Pfarrerin Frau Grund-Kolbinger hatten die Kinder das Wort, mit einem Lied über das Gemüse. Sie dankten damit Gott, dass er uns immer so gut mit allem versorgt. Auch der Chor dankte und lobte Gott. Die Vorschulkinder versuchten sich sogar mit einem Theaterstück, als Mäuse verkleidet, was auch mit viel Hilfe von Souffleuren sehr gut lief. Die Mäuse sammelten viel Stroh und Korn für den Winter, nur der faule Frederik saß nur da und träumte, nachdem er Sonnenstrahlen und Farben gesammelt hatte, zur Freude für den Winter. Vielleicht hat er uns da auch eine Anregung gegeben. Für den Winter brauchten wir nicht vorzusorgen, denn der nächste Supermarkt ist ganz in der Nähe. Aber ein paar Farben könnten wir doch einsammeln, bei einem Spaziergang im Park oder auf der Buga. Herbstfarben, buntes Laub, die letzten Blüten der Herbstblüher, die letzten Strahlen der untergehenden Sonne und ein Foto machen, daran könnten wir uns im Winter erinnern.
Es wurden auch die Ehrenamtlichen geehrt mit einem Lobgesang und einer kleinen Gabe, denn die hatten wieder reichlich zu tun mit Möbel raustragen, alles aufbauen und ausrichten, allen voran, wie immer unser Garten-Micha, der alles gut im Griff hatte und auch für den guten Ton sorgte. Auch für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt worden mit belegtem Blätterteiggebäck und Getränken.

Zum Abschluss kam der Auftritt der Rentnerband „Susi und ihre Strolche“. Sie waren so alt wie ihre Musik, denn sie eröffneten mit dem gutgemeinten Rat „Liebeskummer lohnt sich nicht, my darling“, einem Schlager der späten 60er Jahre. Aber sie machten es mit erstaunlicher Perfektion.
Mein persönlicher Wunsch, ein Erntedankfest sollte immer, wie dieses Mal, bei Sonnenschein auf unserer Wiese im Freien stattfinden.

Klaus-Peter Stalinski


Liebe Ehenamtlichen,
nun ist der Ehrenamtlichentag vorbei und ich möchte mich ganz herzlich bei Euch bedanken. Was wären wir ohne Eure Arbeit? Jeder einzelne von Euch trägt mit seiner individuellen Arbeit einen großen Teil zu unserem Gemeindeleben bei. Seien es die Teamer, die bei der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen kräftige Unterstützung leisten; Ihr, die einen Kurs leitet und ihn mit Eurer Kreativität bereichert; die Helfer, die den Gottesdienst unterstützen; und Ihr, die hinter den Kulissen so viel leistet; oder Ihr, die nach jahrelanger Ehrenamtsarbeit in den verdienten Ruhestand gegangen seid. Das Gemeindeleben und die Ehrenamtlichenarbeit ist so vielfältig und bunt. Das verdient große Wertschätzung und Dankbarkeit. Aus diesem Grund möchte ich mich bei Euch von ganzem Herzen herzlichst bedanken. Wie schön, dass Ihr das Gemeindeleben so bereichert!

Bianca Barandat


Liebe Gemeinde,
es war mir eine große Freude, das Erntedankfest verbunden mit dem Ehrenamtlichentag mit Ihnen zu feiern. Es war so schön, die Wiese voller Menschen zu sehen – im Gottesdienst verbunden, ins Gespräch vertieft.
Mit diesem Erlebnis im Rücken möchte ich Sie zu unserem MARTINSTAG am 14.11.2021 einladen. Wir beginnen mit dem Gottesdienst um 14 Uhr, um unsere neuen Konfirmanden in unserer Gemeinde zu begrüßen. Im Anschluss sind Sie eingeladen, die Schätze, die unter den geübten Händen und erfahrenen Augen der unterschiedlichen kreativen Gruppen unserer Gemeinde entstanden sind, zu begutachten und zu erwerben. Aber auch vieles mehr wartet darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Das Fest findet seinen krönenden Abschluss durch den Martinslauf unserer Kitakinder. Ich freue mich auf Sie!

Ihre Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger

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