Who is Who – Monika Zahl
Eigentlich muss man Monika Zahl unserer Gemeinde nicht mehr vorstellen. Sie ist schon seit einigen Jahren dabei und hat sich nach ihrem Einstieg in der Freitagsgruppe und ersten Kirchdiensten nach und nach das Gemeindeleben so weit erschlossen, dass sie vor kurzem in den erweiterten Lektorendienst eingeführt werden konnte und somit berechtigt ist, selbstständig Gottesdienste und Andachten zu halten. Und das alles ehrenamtlich!

Bevor ich Ihnen und Euch Monika nun doch noch etwas genauer vorstelle, möchte ich ihr im Namen der ganzen Gemeinde ein großes Dankeschön aussprechen – für ihr großes Engagement, für ihre Bereitschaft, Neues zu lernen und für ihre Begeisterung, die sie dabei mitbringt!
Monika Zahl wurde in Tempelhof geboren, ist aber in Hoppegarten aufgewachsen, wo sie viel Zeit bei ihren Großeltern verbrachte, bis es dann zum Schulanfang Richtung Marienfelde ging. Heute wohnt sie natürlich in Mariendorf!
Nach der Schule begann sie eine Friseurlehre, erhielt 1977 den Meisterbrief und machte sich 1983 selbstständig. Und als Friseurin ist sie auch immer noch aktiv – mitunter auch ehrenamtlich. Viele Jahre schon ist sie mit im Team dabei, das unter dem Motto „Weihnachten mit Frank Zander“ jedes Jahr um die Weihnachtszeit ein großes Essen für obdachlose und bedürftige Menschen organisiert. Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit – zum 31. Mal kommen ca. 2.500 Menschen im Estrel Hotel zu einer Weihnachtsfeier zusammen und erhalten auf Wunsch auch einen Haarschnitt!
Und wie kam Monika nun zum Lektorendienst? Das haben wir Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger zu verdanken. Sie fragte Monika einmal, ob sie nicht gern im Gottesdienst etwas vorlesen würde. Und so kam sie allmählich zum Kirch- und Lektorendienst, was ihr sehr viel Freude bereitete. Beim AKD (Amt für kirchliche Dienste) absolvierte sie einen Lektorenkurs und eine Abendmahlqualifizierung.
Die Bibeltexte sind für Monika nicht nur interessant, sondern geben ihr auch Klarheit und Weisheit und damit einen Gegenpol zum Beruf, der schon häufig mit einer Menge Stress verbunden ist. Die Gottesdienste sind zu einer großen Bereicherung ihres Lebens geworden. Nicht zuletzt, weil ihre Großmutter, die sehr gläubig war, immer ein bisschen mit dabei ist. Monika trägt bei allen Gottesdiensten den Ehering der Großmutter, um eine Verbindung „nach oben“ zu haben und zu spüren, dass die Großmutter sehr stolz auf sie wäre!
Nicht nur die Großmutter, auch wir als Gemeinde sind sehr stolz darauf, Menschen zu haben, die sich ehrenamtlich so engagieren. Liebe Monika, mach gerne weiter so!
Annette Mühlenfeld

Von links nach rechts:
Pfarrerin Goewecke und Pfarrer Bolz mit Kantor Marco Lemma, Küsterin Sabine Lizarraga Peinado und Lektorin Monika Zahl beim Einführungsgottesdienst am 2.11.2025 – Foto: I. Kobabe






