Kinderangebote im Oktober

Herbstbasteln in Mariendorf Süd

Wie geht es weiter?

Hallo ihr Lieben, natürlich kann ich auch keine Auskunft darüber geben, ob und wie stark die Fallzahlen ansteigen werden. Auch weiß ich nicht, ob wir wieder einen Lockdown und in welchem Maße haben werden. Trotzdem wagen wir es in der Gemeinde und planen die nächsten Monate.
Wir bieten wieder Familiengottesdienste an. Der nächste Familiengottesdienst wird wahrscheinlich wieder in der Kirche stattfinden. Familien dürfen zusammensitzen. Die Kinder müssen aber am
Platz bleiben. Wir werden nicht in der Kirche singen. Aber wer am 16.8. schon beim Familiengottesdienst war, der weiß, dass wir Alternativen finden. Wir „singen“ pantomimisch oder gehen kurz nach draußen. Auch was den Rest des Gottesdienstes angeht, gestalten wir ihn kinder- und familiengerecht.
Leider muss aus verschiedenen Gründen der Kinderbibeltag in diesem Jahr vor Erntedank ausfallen. Der Erntedankgottesdienst mit anschließendem Zusammensein im Gemeindegarten wird aber stattfinden. Ab November werde ich auch wieder ein Krippenspiel einstudieren. Ich bitte aber um Verständnis, dass ich dies ausschließlich mit einigen älteren Kindern üben werde. Wer Lust hat mitzumachen, meldet sich bitte bei mir.
Wer gerne von mir auf dem Laufenden gehalten werden möchte, schreibt mir bitte eine Mail an kinder@mariendorf-sued.de

Frauke Lobeck

Eure Frauke

Basteln mit Speckstein

Termin: Mittwoch, 07.10.2020, 16 – 18 Uhr
Alter: jedes Alter
Ort: Gemeindewiese

Wir wollen die Zeit noch nutzen, solange wir noch an der frischen Luft sein
können. Bei hoffentlich schönem Oktoberwetter wollen wir am 07.10. noch
einmal Speckstein bearbeiten. Wer mitmachen möchte, den bitten wir sich an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Außerdem ist eine Anmeldung bis zum 04.10.2020 bei mir unter kinder@mariendorf-sued.de notwendig.
Wir werden im Gemeindegarten batiken. Jeder Teilnehmer braucht eine Decke und wettergerechte Kleidung.
Auch für alle weiteren Fragen stehe ich unter der E-Mail-Adresse zur Verfügung

Erntedank, Martinstag, Weihnachten – mal anders

Erntedank

Ich hoffe sehr, dass Sie und Ihre Lieben gut durch die vergangene Zeit gekommen sind und freue mich auf jedes einzelne Wiedersehen mit Ihnen.
In unserer Gemeinde planen wir Gewohntes und alt Vertrautes dem Gegebenen anzupassen.
Das bedeutet, dass wir Feste und Veranstaltungen nur draußen begehen können und so wird wieder einmal offenbar, welch großer Schatz unser Grundstück ist. So feiern wir am 04.09.2020 die Konfirmation unserer Konfirmanden unter freiem Himmel, von der ich Ihnen in der nächsten Ausgabe gerne erzählen möchte.
Auch unser Erntedankfest sowie den Martinstag mit vorangehendem
Vorstellungsgottesdienst unserer neuen Konfirmanden möchten wir unter freiem Himmel mit ihnen feiern. Sowie auch das Weihnachtsfest. Nicht, weil wir keine Herberge haben, sondern weil unsere Herberge für uns alle zu klein ist. Aber unter dem offenen Himmel wären wir gemeinsam als eine Gemeinde versammelt und vereint. Ein wunderschöner Gedanke, wie ich finde.
Näheres werde ich Ihnen in der nächsten Ausgabe sagen können.
Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute.

Bleiben sie behütet
Ihre Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger

Der Anbau der Kita ist fertig

Kitaanbau

Lange lange hat es gedauert.
Aber nun ist es an der Zeit für eine Erfolgsmeldung:
Der Anbau der Kindertagesstätte ist fertig und die Krippengruppe ist schon umgezogen.
Die Kitaleitung richtet sich ihr neues Büro ein, die Kitaküche wurde saniert und modernisiert und die Baufahrzeuge und Handwerkerwagen sind auf dem Rückzug.

An dieser Stelle geht ein großer Dank an alle Baubetreuer, Mitarbeiter, Kinder & Eltern der Kita und vor allem an die Nachbarn der angrenzenden Straßen, die während der Zeit der Bauarbeiten einiges auszuhalten hatten!
In der nächsten Ausgabe stellen wir Ihnen die „neue“ Kita etwas genauer vor. Wer nun denkt, Mariendorf-Süd hätte vom Bauen genug, liegt knapp daneben. Im Zuge der Küchensanierung wurde auch unter der fachkundigen und ehrenamtlichen Leitung von Martin Pietro eine Komplettmodernisierung von Küche, Toiletten und Büro im Gemeindeheim über der Kita angegangen. Dort gehen die Bauarbeiten noch weiter.

VIELEN DANK FÜR IHRE UND EURE MITHILFE UND GEDULD!

Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger und der Gemeindekirchenrat

Onlineandacht: Der Kreislauf des Lebens

Onlineandacht
Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger

Liebe Gemeinde,
da wir in Anbetracht der derzeitigen Situation keine Gottesdienste, wie gewohnt halten können, haben wir für die kommenden Wochen Audioandachten aufgenommen.
Viel Freude beim entspannten Zuhören.
Es grüßt Sie herzlich

Ihre Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger

Thema: Der Kreislauf des Lebens

Text: Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger
Musik und Bearbeitung: Florian Mühlenfeld

Kinderübernachtung unter Hygienemaßnahmen

Kinderferien

Ursprünglich plante Frauke zusammen mit der Unterstützung des Kinderteams in der ersten Ferienwoche eine Reise ins Umland. Diese sollte zusammen mit den Kindern der Gemeinde und deren Freunden in ein Skater-Hotel gehen, jedoch wurde die Reise aufgrund der Pandemie abgesagt.
Gemeinsam suchten wir nach einer Alternative und überlegten uns, wie wir die Hygienemaßnahmen einhalten konnten. Wir entschieden uns zu zelten.
Unser erster Versuch wurde allerdings vom Wetter verhindert, darum starteten wir vier Tage später einen neuen Versuch. Am Donnerstag, den 02.07.2020 trafen wir uns um 15 Uhr zum Aufbauen der Zelte im Gemeindegarten, natürlich mit Abstand, versteht sich. Um den Abstand beide Tage zu gewährleisten, brachten sich die Kinder eigene Picknickdecken mit, die wir in kleinen Abständen im Garten verteilten. Wobei sich Geschwister/Kinder mit ihren Eltern die Decke teilen konnten. Wir haben drei Bastelstationen angeboten: Freie Arbeit mit Perlen (Ketten, Anhänger, etc.), Batiken, bei dem wir T-Shirts, Tücher und sonstige Stoffe mit verschiedenen Farben und Strategien einfärbten (siehe Bilder) und das Bearbeiten von Specksteinen, wobei die Kinder die Steine mit Feilen und Schleifpapier bearbeiten konnten. Es gab schöne Ergebnisse.

Das Wetter war sehr angenehm, das war gut, denn für die erfolgreiche Umsetzung unseres Hygienekonzepts mieden wir das Betreten der Gebäude, nur für den Fall, dass jemand auf Toilette musste, konnten wir die WCs im Gemeindezentrum nutzen, allerdings mit jeweils anschließender Reinigung/Desinfektion.
Wir beschäftigten uns mit den kreativen Stationen bis 19 Uhr. Einige Kinder, die nicht zum Zelten blieben, machten sich dann auf den Heimweg. Im Anschluss an unsere Bastelaktionen wurden wir begrillt. Der Teamer Marvin, der eine rote Lebensmittelkarte hat, grillte für uns Würstchen und Brötchen, die wir mit eigens mitgebrachten Tellern und Besteck auf unseren Decken aßen. Danach haben die Kinder das schmutzige Geschirr in mitgebrachten Schüsseln, die ein Teamer mit Wasser und Seife füllte, gewaschen und abgetrocknet. Unsere Kinderübernachtungstradition, ein Film schauen, durfte natürlich nicht fehlen. Nachdem die Kinder sich ihre Pyjamas angezogen und ihre Zähne geputzt haben, was sie ohne Waschbecken, im Garten machten, setzten sie sich mit ihren Decken auf die andere Seite der Wiese, wo der Beamer schon aufgebaut war. Nach einer demokratischen Abstimmung entschieden die Kinder sich für den Film „Die Pinguine von Madagaskar“ Nachdem wir einen kleinen Regenschauer durch Pavillons abhalten konnten besuchte uns ein verspielter Babyfuchs, der sich einen Gartenhandschuh klaute und mit einem Schuh spielte. Gegen 23 Uhr war der Film zu Ende und die Kinder gingen nun in ihre Zelte. Sie schliefen recht schnell ein. Um 2.30 Uhr wachte eins der Kinder auf und litt an Heimweh.
Am nächsten Morgen wachten die Kinder erst mit dem Läuten der Kirchenglocken um 8 Uhr auf. Nach dem Aufstehen gab es Frühstück, welches die Teamer mit der roten Lebensmittelkarte auf die mitgebrachten Teller der Kinder verteilten. Einige Eltern und Großeltern kamen dazu und setzen sich zu ihren Verwandten auf die Picknickdecken. Danach starteten sie den Abbau der Zelte.
Wir freuen uns auf ein weiteres Kinderübernachten, welches auch unter der Einhaltung der Hygienemaßnahmen so viel Freude bringt.

Bianca Barandat

Eine Glocke für Mafinga

Bei seinem Besuch vor etwa 2 Jahren, berichtete uns District Pastor Dr. Anthony Kipangula vom Wachsen der Gemeinden in unserem Partnerkirchenkreis in Tansania. In Mafinga, seinem Zentrum entsteht darum unter großem Einsatz aller Gemeinden eine große Kirche, die die vielen Gottesdienstbesucher fassen kann. Was sonst Jahrzehnte dauert, hat nun schon nach wenigen Jahren beeindruckende Form angenommen. Der Rohbau ist fertig, das Dach ist gedeckt und erste Gottesdienste mit 1000 Besuchern haben schon stattgefunden. Sogar der Glockenturm steht schon. Als Architekt, der 30 Jahre für das Berliner Missionswerk in Tansania gearbeitet und vieles erlebt hat, beeindruckt mich diese Schaffenskraft sehr.

Natürlich ist da der Wunsch, dass einmal eine Glocke zum Gottesdienst und zur Einkehr ruft, aber aus eigener Kraft kaum zu realisieren. In Tansania gibt es keine Glockengießerei…
Der Gedanke aber, dass während des sonntäglichen Glockenkonzertes in Tempelhof- Schöneberg auch im 8000 km entfernten Mafinga eine Glocke unseres Partnerkirchenkreises Gott lobt, hat die Mitglieder unseres Partnerschaftskreises nicht mehr losgelassen. Wäre es nicht ein schönes Zeichen 46-jähriger partnerschaftlicher Verbundenheit, wenn unser Kirchenkreis eine Glocke stiften würde?
Aber auch hier bei uns eine bezahlbare und zugleich schöne Glocke zu finden, ist nicht leicht. Bei der Glockenbörse, die ich im Internet gefunden habe, tat sich endlich ein Feld auf, auf dem wir fündig werden konnten. Dort werden gebrauchte Glocken angeboten, die in ihren Gemeinden und Kirchen keine Verwendung mehr haben. Viele Angebote galt es sorgsam zu prüfen und dabei das Passende herauszufinden. Ein Glockentrio konnte es aus statischen Gründen nicht sein und die große aber abgenutzte Stahlglocke aus Sicherheitsgründen auch nicht (auch wenn sie kostenfrei angeboten wurde). Der Rat des Glockensachverständigen war da sehr hilfreich. Und dann kam im Mai das Angebot, das keinen Zweifel ließ:
Es ist die Glocke der Bruderkirche in Düsseldorf. Dort endete ihr Dienst, weil die in den 70ern gebaute Kirche vor dem Abriss steht. Unreparierbare und unbezahlbare Bauschäden führten zu diesem schweren Entschluss der Gemeinde. Aber die Glocke sollte in gute Hände kommen und weiterhin Menschen zum Gottesdienst rufen, wie auf ihr zu lesen ist:
„Suchet den Herrn, so werdet ihr leben“ Amos 5,6. So nüchtern, so schön sind die Angaben zur Glocke: Material Bronze, Guss 1980 (!), Gewicht 637 kg und dazu Glockenstuhl, Motor und elektrische Steuerung. Und im Gutachten steht: „…sehr gut gelungen. Sie ist von außerordentlicher Trag- und Ausdruckskraft…“ Kann man auch hören:

Wir waren uns schnell einig und der Kreiskirchenrat stimmte uns einmütig zu: Ja, diese Glocke soll es sein. Und „if god wishes“ wird sie nächstes Jahr beim Besuch von Superintendent Raddatz festlich eingeweiht werden. Der Kauf ist perfekt und mit uns freut sich die Düsseldorfer Gemeinde, die uns für die Kirche in Mafinga noch das Kruzifix eines afrikanischen Künstlers geschenkt hat, das einen schwarzen Christus zeigt. Doch noch steht ein langer Weg zu Land und zu Wasser bevor. Ich werde mein Auge darauf halten, dass unsere wertvollen Kisten wohlbehalten nach Tansania kommen. Und vor Ort freue ich mich darauf, mit findigen und tatkräftigen Handwerkern die Glocke an ihrem neuen Bestimmungsort wieder zum Klingen zu bringen.
Wenn Sie sich mit uns über dieses verbindende Zeichen der Glocke freuen und das Projekt unterstützen wollen, helfen Sie uns bitte bei den Transportkosten durch einen kleinen oder größeren Beitrag.

Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg
Evangelische Bank
IBAN: DE26 5206 0410 0003 9014 59
BIC: GENODEF1EK1
Zweck: Glocke für Mafinga

Jochen Figur, Mufindi Partnerschaftskreis

Neue Fotos aus dem neuen Kitabereich

Kita Anbau

Hier sind ein paar ganz aktuelle Fotos vom Anbau zu sehen. Der Kitabereich wird nun Schritt für Schritt möbliert und wohnlich ausgestattet. Die noch weißen Wände werden bald liebevoll dekoriert werden. Bilder der Gruppenräume folgen, sobald diese fertiggestellt sind. Außerdem sind in dem Anbau ein großes Büro sowie ein heller Aufenthaltsraum für die Erzieher_innen vorhanden. Hier sind aber bereits ein paar Impressionen zu sehen.

Die Coronaregeln gelten auch hier.

Die Räume sind geprägt von Tageslicht, das durch die Lichtschächte die Räume erhellt.

Das Bad ist ausgestattet mit Waschbecken und Toiletten in mehreren Größen, Regalen und Haken sowie Wickelkommoden mit Treppen.

In den Gruppenräumen sind große Spielelemente vorhanden.

Ruheraum mit beschrifteten Bettchen zum Ausklappen

Ein eigener Spielplatz für die Allerkleinsten

Der Spielplatz für die Krippenkinder (unter 3 Jahren) ist von den Gruppenräumen direkt zu erreichen. Er ist außerdem mit einem niedrigen, festen Zaun vom Bereich der Großen getrennt.

Konfirmationen 2020

Gemeindegarten

Am 5. September wurden unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden im Gemeindegarten konfirmiert:

Sophia Schmidt,
Richard Weigner,
Luzie Spangenberg,
Benjamin Grumpelt,
Ilvy Alexe
Dana Reiman,
Sarah Nedelescu,
Miriam Hundt,
Rebecca Mittelstädt,
Pepe Schultze.

Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden,
wir haben Euch sehr gerne auf diesem wichtigen Abschnitt Eures Lebensweges begleitet.
Es war spannend, jede und jeden Einzelnen von Euch kennenlernen zu dürfen und erleben zu dürfen, wie Ihr Euch in dieser Zeit entwickelt habt. Ihr habt Euch aufeinander eingelassen und seid mit der Zeit zusammengewachsen. Ihr seid einzigartig und besonders – jede und jeder einzelne von Euch –. Deshalb sind wir dankbar, Euch kennenlernen zu dürfen.
Jeder einzelne hat Charakterzüge, Fähigkeiten und Ansichten, die Euch voneinander unterscheiden. Talente, die Gott Euch geschenkt hat. Die eine vermag es, verständig zu reden, der andere erhellt die Gruppe durch seinen nüchternen Verstand, der einen fällt es leicht in Rollen zu schlüpfen und sie uns im Schauspiel vorzustellen, der andere bereichert durch sein fundiertes Wissen. Die eine kann sich gut in ihr Gegenüber hineinversetzen, der andere hat immer ein offenes Ohr. Das und vieles mehr habt ihr uns im Unterricht von Euch gezeigt. Und es schlummert noch viel mehr in Euch. Das wissen Eure Eltern und Familien am allerbesten. Wir wünschen Euch deshalb, dass Ihr Eure Talente weiter entdecken und wertschätzen könnt.

Und so sind wir auch wehmütig, dass diese schöne Zeit nun endet.
Aber das Ende der Konfirmandenzeit soll auch ein Anfang sein. Ich hoffe von Herzen, dass wir einander so oft wie möglich begegnen werden. Unsere Türen stehen für Euch immer offen und wir freuen uns sehr, wenn wir uns wiedersehen.
Wir wünschen euch, dass Gott euch auf allen euren Wegen begleitet und euch mit Lebensmut und Zuversicht beschenkt. Möge Euch Gottes reicher Segen bewahren, stärken und umgeben.

Es grüßen Euch herzlich
Lydia und Dirk

Frühlingsblumen

Drei Glaubensbekenntnisse von Konfirmanden aus dem diesjährigen Jahrgang

Ich glaube an Jesus Christus, der sich für jeden einsetzt und jeden akzeptiert.
Ich glaube an Gott, der uns alle bedingungslos liebt.
Ich bin ihm dankbar dafür, dass ich und meine Familie ein Zuhause und genügend Essen haben.
Ich glaube, dass Gott mir und vielen anderen Menschen Hoffnung gibt.
Er ist in guten wie in schlechten Zeiten für uns da.
Er gibt uns Halt.
Gott zeigt uns, dass wir alles wertschätzen sollen und unseren Nächsten lieben sollen.
Auch wenn wir manchmal nicht daran glauben, ist er immer um uns und hört uns zu.
Ich glaube, dass Gott uns unsere Fehler verzeiht und uns vergibt.
Ich glaube an Gott, den Heiligen Geist, Jesus Christus, die heilige christliche Kirche und die Vergebung unserer Sünden.
Amen

Ich glaube an Gott, der die Erde geschaffen hat und an seinen Sohn Jesus.
Er schaut vom Himmel hinab und beschützt uns.
Er gibt den unglücklichen Menschen wieder Hoffnung.
Er schenkt uns das Leben.
Ich glaube, dass er jeden Menschen gleich behandelt und uns so liebt wie wir sind.
Ich glaube an den Zusammenhalt der Familie und allen die uns nah stehen.
Ich glaube an etwas nach dem Tod, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass nichts nach dem Tod passiert.
Außerdem danke ich ihm für jeden Tag in meinem Leben.
Amen

Ich glaube an Gott, weil er mich durch schwere Situationen führt und meine Entscheidungen nicht beeinträchtigt und zu mir steht.
Er lässt die Tiere, Natur und uns atmen und gibt uns Kraft.
Ich glaube, dass er jeden unterstützt, der es gerade braucht und man ihn zum Reden und Vertrauen hat.
Ich glaube, dass er Liebe vermitteln und überbringen kann.
Er führt Seelenverwandte zusammen.
Außerdem glaube ich, dass er mich durch alle Zeiten begleitet.
Du wirst niemals auf mich hinabschauen und vergibst mir hoffentlich.
Du heilst und bestrafst und wachst über uns.
Amen

Queere Aktivitäten im Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg

Kirche Queer

In unserem Kirchenkreis liegt der Kiez rund um den Nollendorfplatz. Normalerweise findet dort im Sommer das Lesbisch-schwule Stadtfest statt, auf dem der Kirchenkreis seit Jahren mit einem Stand vertreten ist. 2020 ist alles anders. Deshalb haben sich Sven Steinbach und Ulrike Biskup auf den Weg in den Nollendorfkiez gemacht und Menschen getroffen, die dort
und in der queeren Szene zuhause sind: Wir begegneten einer Transfrau und Travestiekünstlerin, wir sprachen mit den Verantwortlichen des Stadtfestes und Wirten, die um ihre Existenz bangen, wir trafen die Queer-Beauftragten der Polizei, die Bezirksbürgermeisterin und ihr Nachtpendant, Vertreterinnen des LSVD, Arbeitgeberinnen, die viel Wert auf Vielfalt legen, und nicht zuletzt den schwulen Pfarrer unserer ansässigen Gemeinde, der in seiner Kirche jährlich ein Fetisch-Festival begrüßt.

Daraus ist der Film „#meinPflaster – mitten im queeren Kiez“ entstanden. Kommen Sie mit uns auf eine Tour durch den Nollendorfkiez! Sie finden den Film auf dem Youtube-Kanal des Kirchenkreises.
Und 2020 brachte noch eine Neuerung: Zum ersten Mal wurde auf dem Campus des Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg die Regenbogenflagge gehisst – um Toleranz und Vielfalt (nicht nur) während des „Queer-Monats“ Juli zu signalisieren. An der Zeremonie nahmen außer Superintendent Michael Raddatz auch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Jörg Steinert und Adrian Voigt vom Lesben- und Schwulenverband Berlin
Brandenburg teil. Natürlich durfte auch eine Regenbogentorte und Sekt bei der Veranstaltung nicht fehlen!

Ulrike Biskup
biskup@ts-evangelisch.de
Youtube-Kanal des Kirchenkreises:
https://www.youtube.com/channel/UCl5RWyQCVWdTIqWol1qOU8Q