Paar- und Lebensberatung

Paarberatung

Beratung für Erwachsene jeden Alters, die keine Kinder haben oder deren Kinder über 21 Jahre alt sind

Wir möchten uns gern mal vorstellen …. nicht erst seit Corona gerät das Leben aus den Fugen, bringen Lebensereignisse das gewohnte Leben aus der Bahn.
Brüche in der Lebenskontinuität können durch verschiedenste Ereignisse ausgelöst werden: eine schwere Krankheit, der Verlust eines engen Freundes; Alterungsprozesse gehen mit Verlusten von Fähigkeiten einher, die oft schweren Herzens aufgegeben werden müssen. Das kann jeden Einzelnen treffen, aber auch das Zusammenleben eines Paares berühren. Demenz, Trennung, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit stellen familiäre Beziehungen vor enorme Herausforderungen.

Das hat sicher jede*r schon im Freundes- und Bekanntenkreis gehört:
Die Bekannte war stets für ihre Kinder da. Jetzt ist die Tochter erwachsen und hat selbst eigene Kinder. Immer mal gab es Streit in der Familie, wie in anderen Familien auch. Vor einigen Wochen war es jedoch so heftig, dass die Tochter bei einem Besuch wutentbrannt mit den Kindern gegangen ist. Seitdem ist Funkstille. Kein Anruf, keine Nachricht, nix. Die Frau ist traurig und weiß gar nicht, wie es jetzt mit ihrer Tochter und den Enkeln weitergehen kann.

Oder: Die Kollegin ist berufstätig und kümmert sich seit Jahren um die pflegebedürftige Mutter. Jetzt ist ihr Mann schwer erkrankt und sie hat Sorge und Angst um ihren Mann. Sie fragt sich, wie sie all das bewältigen kann.

Oder: Die Freundin ist nach einer geschiedenen Ehe seit 7 Jahren mit einem Mann in einer neuen Beziehung. Seit drei Jahren lebt das Paar in einer gemeinsamen Wohnung. Doch das Zusammenleben gestaltet sich nicht so leicht und selbstverständlich wie erhofft. Sie fragt sich, ob sie sich von ihrem Mann trennen soll.

Oder: Vor einigen Jahren hat der Nachbar seine Arbeit verloren, jegliche Suche nach einer neuen Arbeit war vergebens. Das Jobcenter lädt immer wieder zu Terminen und er fühlt sich unter Druck gesetzt. Der Nachbar hat sich immer mehr zurückgezogen. Er fühlt sich sehr einsam und hat wenig Hoffnung. Sie machen sich Gedanken um ihn und sehen, dass er Unterstützung braucht.

Diese und andere herausfordernde Situationen im Leben können Gefühle von Verunsicherung, Hilflosigkeit, Enttäuschung oder aber Angst, Wut und Trauer sowie Überforderung, Leere und Verzweiflung auslösen. Die Reihe an Beispielen ließe sich endlos weiterführen, denn unser Leben ist geprägt von Veränderungen und schwierigen Situationen, die Menschen häufig gut meistern. Doch manchmal greift Gewohntes und Bewährtes nicht mehr und die Situationen und Ereignisse überfordern und bringen aus dem
Gleichgewicht. Gut, wenn einem dann Angehörige, Freunde und Bekannte zur Seite stehen. Doch manchmal fühlt man sich als Hilfesuchender geradezu „erschlagen“ von vorschnellen Ratschlägen oder Hinweisen, was man tun solle. Vielleicht möchte man auch die Freunde nicht schon wieder mit dem eigenen schwierigen Thema belasten.

Die evangelische Beratungsstelle des Diakoniewerks Simeon, auf dem Campus Götzstraße in Tempelhof ist eine Anlaufstelle für Menschen jeglichen Alters: Alte und junge Menschen, Eltern, Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer, homosexuelle und heterosexuelle Paare, allein Lebende, Verwitwete … . Beratung, wie wir sie anbieten, wird von Fachleuten durchgeführt, die aufgrund ihres psychologischen Wissens darin begleiten können, auf die Fragen des Lebens einen anderen Blick zu richten. Wie die christliche Seelsorge unterstützt Lebensberatung bei der individuellen Klärung und kann helfen, die eigene Mitte wieder zu finden. Lebensfragen sind eng verknüpft mit den Fragen des Seins, berühren grundlegend die eigene Existenz im Sinne von: Was trägt mich? Was gibt mir Halt? Wo fühle ich mich aufgehoben? Gehört zu werden und Antworten auf diese Fragen im Beratungskontext nachzuspüren und kommt dem seelischen Grundbedürfnis nach, angenommen und eingebunden zu sein und dem eigenen Leben Sinn zu geben. Menschen schöpfen Hoffnung und finden Vertrauen in die eigene Fähigkeit, die Situation zu bewältigen zu können und Beziehungen gelingend zu leben. Ein Weg aus der Sackgasse wird sichtbar, ein Licht am Ende des Tunnels dringt durch.

Neben der Weiterleitung von Informationen über kirchliche, soziale und weiterführende therapeutische Angebote eröffnet das persönliche Gespräch Raum für Entlastung und Neuorientierung, den Mut zu eigenen Entscheidungen und Veränderung. Ergänzend zur geistlich-seelsorgerischen Begleitung, Trauerberatung, etc. können Menschen mit unterschiedlichsten Anliegen bei uns „offene Ohren“ finden.

Wir bieten Lebensberatung zum einen nach vorheriger telefonischer Anmeldung an (s.unten), aber auch ohne vorherige Terminvereinbarung mitten im lebendigen Gemeindeleben als Offene Sprechstunde – Kommen Sie einfach vorbei! An jedem 1. Dienstag im Monat von 14 -15.30 Uhr sind wir begleitend zu „Laib und Seele“ vor Ort: Ev. Paulusgemeinde Badener Ring 23, Rundkirche Eingang: Wolffring 72, 12101 Berlin.

Die Beratung ist kostenfrei und unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht.

Diakonisches Werk Tempelhof-Schöneberg gGmbH,
Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Paar- und Lebensfragen (EFB)
Anmeldung Götzstr. 24 e, 12099 Berlin, Tel. 030 / 75 75 02 70
Beratung an zwei Standorten Götzstr. 24e, 12099 Berlin & Domagkstr.5, 12277 Berlin

55plus Wandern und Spazieren im September

55plus

Regelmäßig brechen unsere Gemeindemitglieder der Aktion55plus zu Wanderungen und Spaziergängen auf, nicht nur, weil dies jung und fit hält, sondern auch um gemeinsam Neues zu entdecken. Hier sind die geplanten Termine zum Wandern und Spazieren im September zu finden.

Mittwochspaziergang

Die Schönholzer Heide

Wir haben einen Spaziergang vorgesehen, auf dem wir das Sowjetische Ehrenmal besuchen und die Landschaft, in der Bolle sein Unwesen trieb, erkunden.
Eine gemeinsame Anfahrt zum Ausgangspunkt ist nicht vorgesehen!

Termin: Mittwoch, 02.09.2020
Treffen: 10:00 Uhr auf dem S-Bahnhof Wilhelmsruh
Gehstrecke: ca. 5 km (Tempo langsam)
Rückkehr: gegen 16:00 Uhr

Einkehr zum gemeinsamen Mittagessen ist noch offen.
Sollte sich die Situation verschlechtern, werden wir neu planen und schauen was möglich ist. Anmeldung wegen begrenzter Personenzahl bis zu 26.08.2020 erbeten.
Hartmut Wieseke, Telefonnummer finden Sie im gedruckten Gemeindebrief.

Stadtwandern

Von der Wollankstraße in‘s Märkische Viertel

Wir haben eine Wanderung vom S-Bahnhof Wollankstraße durch die Schönholzer Heide zum Sowjetischen Ehrenmal vor, und dann weiter entlang des alten Grenzstreifens, aus dem inzwischen ein schönes Birkenwäldchen geworden ist, zum Märkischen Viertel geplant.
Eine gemeinsame Anfahrt zum Ausgangspunkt ist nicht vorgesehen! Ob mittags eine Gruppen-Einkehr stattfinden kann, ist noch offen.

Termin: Mittwoch, 16.09.2020
Treffen: 10.00 Uhr, auf dem S-Bahnhof Wollankstraße
Gehstrecke: ca. 10 km
Rückkehr: gegen 16:30 Uhr

Sollte sich die Situation verschlechtern, werden wir neu planen und schauen was möglich ist.
Anmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich bis zum 05.09.2020 bei Hartmut Wieseke, Telefonnummer finden Sie im gedruckten Gemeindebrief.

Information

Das Treffen der 55plus-Wanderer und Mittwochspaziergänger im Gemeindegarten zum traditionellen Grillfest musste leider entfallen.
Hier noch einmal eine Erinnerung an schönere Zeiten 2017:

Geburtstagskaffee in Coronazeiten – Wie geht das?

Geburtstagskaffee

Der Juli naht! Es wäre wieder Zeit für den Geburtstagskaffee! „Lassen wir
ihn wieder ausfallen wie im Mai oder machen wir das lustige Kaffeetrinken im Garten???“
Nach reichlicher Überlegung, ob wir (alles Frauen, nicht mehr ganz jung) den Aufwand stemmen können, haben wir uns vom Besuchsdienst dafür entschieden.
Der 2. Juli kam und es war schönes Wetter angesagt. So sprach nichts gegen unser Vorhaben. Ab 14:00 Uhr bauten wir mit vereinten Kräften im
Garten auf. Tische und Stühle wurden rund um die Eiche auf der Wiese gestellt. Natürlich alles mit Abstand und unter allen anderen Coronavorgaben.
26 Menschen aus der 2. Lebenshälfte trafen sich um 16:00 Uhr. Alle
Anwesenden freuten sich über die willkommene Abwechslung in diesen schwierigen Zeiten. Beim Kaffeetrinken gab es sehr lebhafte
Unterhaltungen.

Geburtstagskaffee

Da wir nicht selber singen durften, haben wir uns „Susi und ihre Strolche“ eingeladen. Sie nahmen uns auf eine musikalische Reise mit, sodass die Zeit wie im Fluge verging. Ein großes Dankeschön an Bernd Strützke und seine Band für die Unterstützung.
Es war mit großer Freude anzusehen und anzuhören, dass sich unser Aufwand gelohnt hat. Beim Abschied gab es vielfach Lob, wie schön diese
1 ½ Stunden am Nachmittag waren.
An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an meine Helfer beim Abwaschen sowie Auf- und Abbau.

Es war sehr anstrengend, aber es hat sich gelohnt.

Michaela Hagelstein

Onlineandacht: Im Supermarkt

Pfingstandacht
Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger

Liebe Gemeinde,
da wir in Anbetracht der derzeitigen Situation keine Gottesdienste, wie gewohnt halten können, haben wir für die kommenden Wochen Audioandachten aufgenommen.
Viel Freude beim entspannten Zuhören.
Es grüßt Sie herzlich

Ihre Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger

Thema: Im Supermarkt

Text: Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger
Musik und Bearbeitung: Florian Mühlenfeld

Impressionen aus der Gemeinde (Gedicht)

Sommer

Corona-Pandemie

Fiel sie von nem anderen Stern?
Gestern schien sie noch so fern.
Wie ein Sturmwind schoss sie her,
durch die Luft und übers Meer-
Nicht zu hören, nicht zu sehen,
tat sie ihre Brut aussäen.
Vorwärts und nach allen Seiten
tat sie sich im Nu verbreiten.
Nicht zu riechen, nicht zu schmecken,
schlich sie rum in alle Ecken.
Bracht Beschwerden, Atemnot,
und den Schwachen auch den Tod.
Will mit den verflixten Viren
gern die ganze Welt regieren.
Ruft: „Sind wir auch winzig klein,
ihr sollt unsre Sklaven sein!
Wo bleibt unsre Wissenschaft,
die euch so viel Vorteil schafft?
Schon seh ich, wie ohne Mucken
ihr vor meiner Macht tut ducken.
Superschlau und arrogant
habt ihr meine Macht verkannt.
Ich erklär euch jetzt den Krieg
und erhoffe einen Sieg“.
Menschheit, es ist nicht zu spät,
ganz egal, wies euch ergeht.
Trotz verschiedener Interessen
lasst Uneinigkeit vergessen!
Es ist nicht nur Gold und Geld,
was das Leben hier erhält.
Wir sind stärker als die bösen Viren
tut euch von erlösen.
Kämpft zusammen, forscht und siegt,
bis der Virus unterliegt.

G. Kretzer

Impressionen aus der Gemeinde

Coronazeiten – Erinnerungen an die weite Welt

Ick leb´jetzt wie uff na INSEL, und allet wegen Corona! Von STAATS wegen.
CAMPEN? War gestern. Ruff uffn LEUCHTTURM, schön isoliert – und Däumchen drehen. Selbst das PABSTTHUM bleibt nicht verschont. Von wegen GOTTESGABE!
Weil wir so wilde Viecher essen, darum. Irgendwo auf der Welt gibt’s da so einen WILDSCHÜTZ, knall macht die Büchse beim BÄRENSPRUNG. Und dann kiekt der Schütze hin, einmal, zweimal. Und dann war´s nur ein Hund, und wonach riecht´s danach? Nach HUNDELUFT. Der meint dann.“Jetzt nehm ich KNOBLAUCH, und dann merkt´s keiner.“ Was zum KUCKUCK denkt der sich? Denkt der, er könnte mit uns SCHABERNACK treiben? So wie der MÜNCHHAUSEN? Wir sind doch nicht so blöd wie die Schildbürger. Bei uns erlebt der sein WATERLOO. Aber ausbaden müssen wir die Pandemie trotzdem, da hilft uns kein REGENMANTEL. Zu Hause
bleiben müssen wir. Ins MORGENLAND, gleich hinter TÜRKENDORF – vergesst es! Übern großen Teich, nach PHILADELPHIA. Träumt weiter! In KÖNIGSBERG steckt man sich bloss an. Gut nur, dass ich dieses Jahr sowieso nicht nach BRÜGGE wollte. Und wer möchte in diesen Zeiten schon nach BEYERN und MÜNCHEN. Ach HEIDELBERG du feine, du liegst ja jetzt zu weit. Ja selbst SCHWERIN – Zutritt verboten. Man müsste seine eigene KOLONIE haben so à la MARKGRAFPIESKE. Ohne ZUCKERFABRIK, Zucker ist ja viel zu ungesund, dafür mit BIENENFARM, Süssschnabel bleibt Süssschnabel. Ein schönes Seidentuch hätte man auch gerne dabei. Die Seidenraupen knabbern im eigenen MAULBEERWALDE, und für die Wolle und die Milch sorgt eine BERGSCHÄFEREI. Aber dann schaut man dort in
seinen Brunnen – ach der Klimawandel. VERLORENWASSER. – Das war´s dann.
Und dann muss man doch in den nächsten Laden zum Einkaufen, schaut in sein Portemonnaie, schaut auf die Preise und denkt sich – hier mein mickriger Euro, und da, der TEUROW!

Aber eines Tages, wenn alles vorbei ist, dann lasst uns feiern! Für Champagner fehlt uns das Geld, aber auf geht’s mit na Flasche Bier, und dann lassen wir die Kronkorken knallen, in der KRONKORKENALLEE!

Anmerkung: Mein Rad und diverse Regionalbahnen brachten mich auf Tagestouren zu den mit Großbuchstaben markierten Orten, meine Kamera hielt die Ortsschilder fest. Ausnahme: „Campen, Leuchtturm 1 km“, besucht und fotografiert bei einer Radtour von Emden aus.

Die Kronkorkenallee ist ein Sandweg in Hohenbucko, Amt Schlieben. Wildschütz liegt in Nordsachsen; in Sachsen-Anhalt liegen Insel, Staats, Kolonie, Hundeluft; die übrigen Orte liegen in Brandenburg.

Gunter Dickes

Familiengottesdienst am 16.08.

Stele des Bildhauers Karl Wientzek

Am Sonntag, dem 16.08., laden wir um 11 Uhr zum Familiengottesdienst ein. Er wird in der Kirche stattfinden, aber unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln der Gemeinde. Also: Familien sitzen zusammen, mit 2 m Abstand zur nächsten Familie, das bedeutet auch, dass die Kinder am Platz mit den Eltern sitzen bleiben müssen. Beim Betreten der Kirche bitte die Hände desinfizieren. Während in der Kirche, auch während des Gottesdienstes bitte einen Mundschutz tragen. Der Gottesdienst wird insgesamt etwa 30 Minuten dauern und natürlich für Kinder geeignet sein.

Wir freuen uns auf Groß und Klein!

Erfahrungen mit Offener Kirche am 17. Mai und Himmelfahrt

offene Kirche

Kurzer Bericht von Zweien, die Kirchdienst hatten:

Erste offene Kirche in Ma-Süd

Am Sonntag, den 17. Mai 2020, wurde unsere Kirche nach so langer Zeit das erste Mal wieder für alle geöffnet. Zwei Stunden lang fand die sogenannte offene Kirche statt. Was sonst ganz selbstverständlich ist, ist zu etwas Besonderem geworden.
Die Kirche wirkt auf den ersten Blick leer, etwas verloren stehen einzelne Stühle in großem Abstand zueinander auf Klebebandmarkierungen. Das ist ungewohnt, aber alles andere ist so, wie wir es kennen. Und spätestens mit den ersten Tönen der Klaviermusik ist der Raum gefüllt. Und so war unser Kirchraum zwei Stunden lang voller Klänge und Worte, die zum Verweilen einluden. Der Blick konnte schweifen über Altbekanntes, die Gedanken gingen sicherlich darüber hinaus.
Und auch wenn man hinter der Fassade der Masken die Gesichter der Besucher nur erahnen kann, so bleibt doch, dass ein kleines Stück nach langer Zeit wieder an den richtigen Platz rückt. Die Kirche ist offen! Kommt und schaut und hört!

Himmelfahrt

Geplant war ein Gottesdienst unter freiem Himmel, aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt… Ab 9.30 Uhr war die Kirche wieder für Besucher geöffnet. Wie auch schon am Sonntag gab es zur Begrüßung einen kleinen Schuss Desinfektionsmittel auf die Hände und einen Bogen zum Ausfüllen.
Bis 11:30 Uhr konnten die Gottesdienstbesucher dann den Lesungen von Pfarrerin Grund- Kolbinger lauschen, die sich mit Klaviermusik von Lars Lange abwechselten. Die einhellige Meinung aller Besucher war: „Das war aber schön!!“

Carola Follert, Annette Mühlenfeld

Insektenhotel basteln

Dose basteln

Hallo ihr Lieben,
ich habe lange gesessen und überlegt, was ich Euch schreiben kann. Schon wieder, dass ich Euch eigentlich nichts schreiben kann? Nein, nicht schon wieder.
Zum einen kann ich Euch sagen, dass es langsam bergauf geht. Wir können uns wieder treffen. Es gibt zwar jede Menge Vorschriften, die wir beachten müssen, aber wir können wieder Events für Kinder anbieten. Meine Teamer und ich dürfen uns auch wieder treffen.

Wir besprechen, was wir noch in den Ferien für euch machen können. Zum einen schwebt mir ein Open-Air Kino im Gemeindegarten vor, aber hoffentlich lassen sich auch noch andere Ideen umsetzen. Ein Problem beim Open-Air Kino ist natürlich die Jahreszeit. Im Moment wird es sehr spät dunkel, so dass wir auch diesen Punkt beachten müssen. Aber
wir geben euch rechtzeitig Bescheid und ich hoffe, dass Eure Eltern, nach der langen Zeit des Verzichtens auf so vieles, eine Ausnahme machen und Euch dafür lange wach bleiben lassen. Außerdem könnt Ihr ja vorher etwas „vorschlafen“.

Wichtig ist nur, dass wir alle vernünftig sind und uns an die Regeln halten, die dann gelten. Da wir viel zu beachten haben und auch ein Hygienekonzept erstellen müssen, kann ich noch nicht sagen, wann wir starten werden. Ein Problem ist beispielsweise die Toilettenbenutzung. Aber wir werden viel denken, und versuchen kreativ ein paar schöne
Ideen für Euch umzusetzen. Bis dahin möchte ich Euch zu einem Wettbewerb aufrufen.

Wettbewerb

Ich möchte, dass Ihr alle Bilder von Euren Sommerferien malt, ein Erlebnis bastelt oder auch einen Film dreht. Malt, bastelt, schreibt, gestaltet was Euch am besten gefallen hat, vielleicht vom Urlaub oder einem Ausflug, oder was auch immer ein schönes Erlebnis im Sommer ist. Da ja auch der Hort wieder aufmacht in den Ferien, gibt es bestimmt weniger Langeweile und viele Aktivitäten mit Freunden. Also, seid kreativ und kreiert was für uns. Meine Teamer und ich werden dann die drei coolsten und tollsten Ideen auswählen. Es wird einen Preis geben und Eure Kunstwerke werden auf unserer Homepage zu sehen sein.
Wir freuen uns auf Eure Kunstwerke und sind gespannt, was Ihr in den Ferien so erlebt.
Ich freue mich Euch noch in den Ferien wiederzusehen und werde Euren Eltern eine Mail schicken, so bald wir ein Datum und eine Aktion für Euch haben.
Jetzt möchte ich euch noch eine Idee zum Basteln vorschlagen:

Bastelanleitung

Bastelt doch mal ein Insektenhotel!
Was braucht ihr dafür:

  • 1 Dose (z.B. von Ravioli, Hühnersuppe, Tomaten oder ähnlichem)
  • bunte Wolle (entweder verschiedene Farben oder eine Wolle mit verschiedenen Farben oder
    einfach auch einfarbig)
  • sechs Holzperlen
  • Filz, Wackelaugen oder Knöpfe, die ihr als Augen benutzen könnt
  • etwas zum Befüllen (Bambusröhrchen, Naturstrohhalme, Zapfen, Stroh, Zweige, Wellpappe
    zusammengerollt)
  • Schere, Kleber, Nagel und Hammer
    Und schon kann es losgehen:

Wie im Bild oben soll es mal aussehen. Wenn die Dose leer gegessen ist, spült sie gut aus. Dann lasst Euch erstmal von Euren Eltern helfen, und macht vorsichtig mit dem Hammer und dem Nagel ein Loch in den Boden der Dose. Anschließend umwickelt Ihr nach Belieben die Dose mit Wolle. Entweder gestreift wie ich, aber auch schwarz gelb wie eine Biene, ganz bunt oder einfarbig, da ist Eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. Wenn Ihr die Farbe ändern wollt, dann schneidet den Faden einfach ab und knotet die nächste Farbe an das Ende und weiter geht es. Wenn Ihr damit fertig seid, dann müsst Ihr noch 6 Fäden für die Beine an die Unterseite knoten und die Holzperlen daran befestigen, klebt die Augen an die Seite. Nun
müsst ihr durch das Loch im Boden einen Faden oder Draht fädeln und verknoten, daran wird das Hotel aufgehängt. Jetzt könnt ihr Euer Insektenhotel nach Belieben befüllen. Fertig!

Jetzt müsst ihr nur noch einen windstillen und etwas schattigen Platz finden und es aufhängen. Ich wünsche euch viele Gäste.

Liebe Grüße und bis bald, eure Frauke