Wandern im Mai

55plus Wandern und Spazieren im Mai

Unsere Touren sind natürlich vorbereitet, aber, ob wir uns wirklich wie geplant treffen können, ist z.Zt. sehr ungewiss. Sollte sich dennoch die Situation soweit verbessern, dass wir wieder unbesorgt in fröhlicher Runde durch die Stadt streifen können, melden wir uns.
Zunächst müssen wir uns ein Beispiel an „Frederick“ nehmen, der kleinen Feldmaus aus dem Kinderbuchklassiker von Leo Lionni:
Die Geschichte von der Maus, die nicht wie die anderen für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, die Träume also und die Hoffnungen. (Die Welt)
Wir hoffen, Ihr habt auf unseren Wanderungen fleißig gesammelt und könnt jetzt davon zehren. Als Anregung ein paar Fotos: Wo waren wir? (Auflösung im nächsten Monat).
Vielleicht fällt euch ja noch das eine oder andere dazu ein.
Die Langzeiterinnerung ist ja bei alten Menschen sehr gut. Deshalb gehen wir 8 Jahre zurück. Es war im Juli, es war heiß. Über eine Lindenallee mussten wir auf einen Berg mit einem Schlösschen steigen. Wo war das und bei wem waren wir im Garten?

Der Blumengarten

Am See, tief zwischen Tann und Silberpappel
Beschirmt von Mauer und Gesträuch ein Garten
So weise angelegt mit monatlichen Blumen
Daß er vom März bis zum Oktober blüht.
Hier in der Früh, nicht allzu häufig, sitz ich
Und wünsche mir, auch ich mög allezeit
In den verschiedenen Wettern, guten, schlechten
Dies oder jenes Angenehme zeigen.

Es wird schwieriger weil zeitlich dichter dran. Es war wieder heiß. Erst eine alte Kirche mit spannenden Erklärungen. Danach ein Park mit alten Bäumen. Das Essen musste im Nachbarort eingenommen werden. Wem galt der Besuch eigentlich?

Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur,
Es ist so still, dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur.
Rings Sonnenschein auf Wies’ und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt, als ström’ ein Regen
Leis tönend auf das Blätterdach.

Jetzt wird es ganz schwer weil es noch nicht lange her ist. Die Temperaturen waren angenehm. Es ging durch Laubenkolonien, vorbei an Kunstwerken, Segelvereinen und einer Schuhcremfabrikantenvilla in Richtung Süden, wo wir in einem alten Gutshof einkehrten. Ein schlauer Kopf geisterte, so wie wir heute, schon vor 100 Jahren durch diese Gegend. EH GLEICH EMM MAL CQUADRAT geisterte damals schon durch seinen Kopf. Wer war`s?

Ein Freund ist ein Mensch der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt wenn du sie vergessen hast.

Ursula und Hartmut Wieseke

Hier die Lösung:

Zu 1. Der Blumengarten ist ein Gedicht von Bert Brecht und das Bild zeigt das Brecht/Weigel Haus in der Märkischen Schweiz. Zu 2. „Mittag“ heißt das Gedicht von Fontane, dem wir in Blumberg begegneten.

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