Konfirmanden digital

Konfirmandenunterricht zu Corona-Zeiten

Unser Konfirmand Vincent berichtet: „Zu Beginn des Unterrichts waren wir alle gemeinsam in einem Raum, haben uns über den Glauben unterhalten, haben etwas gelernt und haben uns alle gesehen. Jedoch kam dann nach einiger Zeit das Corona-Virus und zwang uns, Abstand zu halten, wodurch wir nicht weiter alle in einem Raum sein konnten. Zum Glück leben wir im digitalen Zeitalter, wodurch eine Alternative geschaffen werden konnte…

Schlussendlich kann ich für mich sagen, dass der Fernunterricht einige Vorteile wie Bequemlichkeit mit sich bringen kann, aber auch Nachteile wie, dass man die Leute entweder nicht sehen kann oder, dass sie gar nicht erscheinen.“

Unsere Teamerin Jana schreibt über den digitalen Konfirmandenunterricht „dass es besonders in der Corona-Zeit schön ist, sich mit anderen gleichaltrigen Menschen zu unterhalten, über Sorgen und Ängste zu sprechen, aber auch über schöne Dinge wie z.B einen schönen Film, den man gesehen hat.“

Unser Teamer Sebastian schreibt, „dass es schön ist, mit seinen Kumpels oder Kumpelienen gemeinsam eine Aktivität zu machen, denn man kann sich nicht treffen und so hält man immer noch Kontakt zu seinen Freunden. Man fühlt sich nicht so alleine. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich jeden Mittwoch so eine Versammlung auf Discord machen, damit man immer darüber reden kann, was einem auf der Seele liegt.“

Unterrichtsthema: Weltreligionen

In der vergangenen Stunde haben wir uns mit den Weltreligionen beschäftigt und in Kleingruppen in digitalen Räumen dazu gearbeitet. Die Ergebnisse möchten wir gerne mit Euch teilen:

Und was ist die älteste Religion? Hier kommt ein kleiner Überblick:

  1. Judentum (1.300 v.Chr.)
  2. Hinduismus (1.000 v.Chr.)
  3. Buddhismus (560 v.Chr. -480 v.Chr.)
  4. Christentum (4-7v.Chr. – 30 n.Chr.)
  5. Islam (570 n.Chr. – 632 n.Chr.)

Werfen wir einen Blick auf die drei monotheistischen Religionen, dann lässt sich Folgendes sagen:
Juden glauben, dass Gott, den sie auch Jahwe nennen, eines Tages einen Erlöser auf die Erde schicken wird, um den Menschen Frieden zu bringen. Ihr Symbol ist der Davidstern. Er besteht aus zwei Dreiecken, wobei das eine für Gott und das andere für die Menschen steht. Er steht also für die Verbundenheit zwischen Gott und Mensch.
Im Christentum glauben die Menschen an Gott. Er gilt als der Schöpfer der Welt, der alles weiß und jeden kennt. Gott hat einen Sohn, Jesus Christus. Er ist als Mensch geboren und der Gründer des Christentums. Christen glauben an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Im Islam heißt der Gott Allah. Die Botschaft von Allah steht im Koran. Für Muslime ist es wichtig, die religiösen Gebote zu beachten und so zu leben, wie Allah es von ihnen erwartet. Muslime glauben an ein ewiges Leben nach dem Tod. Je nachdem, wie man sein Leben gelebt hat, kann man ins Paradies gelangen oder in die Hölle kommen. Die Entscheidung darüber liegt aber allein bei Allah.

Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger

Im Konfirmandenunterricht lernen wir voneinander sowie miteinander, reden über den Glauben, wie über all das, was uns bewegt. Wir treffen uns aber auch zum gemeinsamem Spiel. So lädt uns morgen sogar eine unserer Konfirmandinnen zu ein oder zwei Runden „Werwolf“ ein. Digital natürlich.

Es grüßt
Lydia Grund-Kolbinger

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