Blumenwiese in Berlin Mariendorf Süd

Kinderangebote im April

Frauke Lobeck

Auch im April hat Frauke Lobeck wieder ein paar an Aktionen und Informationen mit aktuellen Themen für euch im Angebot. Informationen über regelmäßige Treffen und Gruppen für Babys, Kinder sowie Familien sind unter Kinder- und Babygruppen zu finden.

Wie geht es weiter?

Was es auf jeden Fall weiterhin gibt, sind unsere Familiengottesdienste einmal im Monat, immer am dritten Sonntag des jeweiligen Monats. Allerdings alles digital. Nähere Informationen hier.

Was es auch in jedem Fall weiterhin geben wird, bis wir uns wieder real im Gemeindegarten treffen dürfen, ist unsere Freitagskinderbastelgruppe-Online! Wer Lust hat mitzubasteln oder einfach nur auf dem Laufenden gehalten werden möchte, schickt mir einfach eine Mail an kinder@mariendorf-sued.de. Für die Bastelgruppe bekommt ihr dann eine Mail von mir mit dem Link und den Materialien, die ihr zum Basteln braucht. Wir basteln immer von 16-17 Uhr und wer noch Lust hat, kann im Anschluss noch ein paar Lieder gemeinsam mit mir singen.

Kirchenjahr

Der April beginnt in diesem Jahr so ziemlich genau mit Ostern. Wenn ich den Kindern die Ostergeschichte erzähle, fange ich aber immer etwas früher an. Und so werde ich dies auch hier in diesem Artikel machen.
Wir fangen genau eine Woche vor Ostern an, am Palmsonntag. Jesus war mit seinen Freunden, den Jüngern, auf dem Weg nach Jerusalem. Dort wollte er, genauso wie viele andere Menschen, das Passahfest feiern. Es waren also ziemlich viele Menschen auf dem Weg nach Jerusalem. Kurz bevor Jesus mit seinen Jüngern Jerusalem erreichten, gab Jesus einigen Jüngern den Auftrag, einen jungen Esel zu holen. Der Esel stand im Schatten eines Baumes und ließ sich ganz ruhig zu Jesus bringen. Auf diesem Esel ist Jesus dann nach Jerusalem geritten. Und als Jesus mit dem Esel nach Jerusalem kam, fingen die Menschen dort an zu jubeln. Sie winkten Jesus mit Palmblättern und legten diese genauso wie ihre Mäntel auf den Boden, damit Jesus auf dem Esel nicht auf dem staubigen Boden reiten musste. Sie behandelten Jesus wie einen König. Sie feierten Jesus als Messias, als Retter. Sie riefen ihm zu: „Hosianna. Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“

so kam Jesus in Jerusalem mit seinen Freunden an und erregte auch in den Tagen darauf ziemlich viel Aufsehen. Die jüdischen Priester und auch die römischen Soldaten hatten Sorge, dass die Menschen Jesus mehr glauben würden als ihnen, und dass es einen Aufstand, einen Kampf, geben würde und so überlegten sie sich, wie sie Jesus aufhalten könnten. Die Priester überredeten einen von Jesus Jüngern, Jesus zu verraten. Er bekam ziemlich viel Geld dafür.
Und dann kam der Abend vom Passahfest. Der Tisch war gedeckt, das Essen war vorbereitet und die Jünger freuten sich auf ein schönes Passahfest mit Jesus. Aber Jesus spürte schon, dass dies sein letztes Abendessen, sein letztes Abendmahl, mit seinen Jüngern sein würde. Er erzählte seinen Freunden, dass er bald sterben würde, weil einer unter ihnen ihn verraten würde. Er feiere noch ein letztes Abendmahl mit den Jüngern und bitte sie, genauso immer das Abendmahl zu feiern, um sich an ihn zu erinnern. Er sagte ihnen aber auch, dass sie nicht traurig sein müssten, weil er am dritten Tag wieder auferstehen würde. Die Jünger konnten das, was Jesus ihnen erzählte, aber nicht wirklich glauben. Nach dem Essen ging Jesus mit seinen Jüngern in einen Garten, der hieß Gethsemane. Jesus war aufgeregt und er hatte Angst, was mit ihm passieren würde, und so wollte er beten. Er bat seine Jünger wach zu bleiben und auf ihn aufzupassen. Jesus betete und sprach mit Gott. Dabei wurde er ganz ruhig und seine Angst verschwand. Weil es aber mittlerweile sehr spät geworden war, waren seine Jünger alle eingeschlafen und bemerkten nicht, wie die Priester mit römischen Soldaten in den Garten kamen. Die Soldaten nahmen Jesus fest. Er wurde ins Gefängnis gebracht und zum Tode verurteilt. Am nächsten Morgen wurde Jesus dann gekreuzigt. Plötzlich wird es ganz dunkel, obwohl es noch mitten am Tag ist, Jesus ist gestorben. Die Jünger bitten darum, dass sie Jesus vom Kreuz nehmen dürfen und bringen ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen ist. Sie verschließen das Grab mit einem großen schweren Stein. Die Jünger sind sehr traurig. Am dritten Tag nach Jeus Tod gehen drei Frauen zum Grab. Sie sollen den Körper von Jesus waschen und mit teuren Ölen einbalsamieren. Auf dem Weg denken sie schon die ganze Zeit darüber nach, wie sie den schweren, großen Stein zur Seite schieben sollen.
Aber als sie am Grab ankommen, ist der Stein zur Seite gerollt, das Grab ist offen. Etwas verunsichert gehen die beiden hinein und suchen nach Jesus. Plötzlich erscheint ihnen ein Engel. Er geht zu den Frauen und fragt sie: „Warum seid ihr so traurig? Was ist passiert?“ Die Frauen erzählen ihm davon, dass Jesus gestorben ist, und dass sie ihn nun hier suchen. Aber Jesus ist verschwunden. Daraufhin antwortet der Engel den Frauen: „Seid nicht traurig. Ihr werdet Jesus hier nicht finden. Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Geht zu seinen Jüngern und erzählt ihnen, dass Jesus auferstanden ist.“ Und so gehen die Frauen und tun was ihnen der Engel gesagt hat.

Anmeldungen und Informationen gibt es unter kinder@mariendorf-sued.de!

Wir freuen uns auf euch! Eure Frauke und das Kinderteam!

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