Monatsspruch Mai
Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele (Hebr. 6,19)
Eines Tages kommt Peregrin in ein Dorf am Meer, in dem es einen kleinen Hafen gibt. Dort trifft er in einer Taverne auf einen alten Seemann. Dieser geht auf Peregrin zu, da er ihn nicht kennt und wissen möchte, was er in diesem Dorf sucht. Peregrin erzählt ihm von seinem Vorhaben.
Beeindruckt von seiner Geschichte stellt sich der Seemann mit dem Namen Kaito vor und schlägt ihm vor, ihn mit seinem Kutter gegen eine kleine Bezahlung über das Meer ins nächste Dorf zu bringen. Peregrin nimmt das Angebot an, da er es interessant findet, einmal auf einem Boot zu fahren. Sie packen Peregrins Sachen auf das Boot und fahren los.
Peregrin sieht die ganzen Fischernetze und fragt Kaito, ob er Fischer sei. Kaito bestätigt das. Peregrin fragt weiter, ob er nicht gerade mehr mit dem Fischen beschäftigt sein müsste, als ihn zu transportieren. Kaito erwidert, dass es im Moment keinen guten Fang gibt und er mit dem Transport von Menschen sein Geld verdient, um zumindest über die Runden zu kommen.
Es wird dunkel, weshalb sie den Anker werfen müssen und an Ort und Stelle bleiben. Am Abend wirft Kaito seine Netze über Bord, in der Hoffnung, vielleicht doch noch etwas Fisch zu fangen.
Plötzlich zieht ein Sturm auf, und das Boot wackelt ordentlich. Peregrin hat etwas Angst, dass sie vom Anker losgerissen werden, doch Kaito beruhigt ihn, indem er sagt, dass ihm so etwas noch nie passiert sei und er immer auf solche Situationen vorbereitet ist.
Am nächsten Morgen ist die See wieder ruhig, und es gibt kein Anzeichen mehr von dem Sturm. Kaito ist schon längst wach und bei seinen Netzen. Peregrin bemerkt, dass Kaito sprachlos ist: Er zieht einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser und strahlt über beide Ohren.
So etwas habe er seit Wochen nicht mehr erlebt, und er kann sein Glück kaum fassen.
Als sie am Hafen ankommen, lächelt Kaito Peregrin an und sagt ihm, dass die Fahrt für ihn kostenlos sei, da er durch die vielen Fische wieder für mehrere Monate über die Runden kommt. Er bedankt sich bei Peregrin und wünscht ihm noch eine schöne Weiterreise.






