Glockenturm in der Sonne mit Baumkrone

Monatsspruch Juni

Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib! (Hebr. 13,3)

Als es wieder einmal auf Peregrins Reise regnete, suchte er Unterschlupf in einer kleinen Höhle und machte sich ein kleines Lagerfeuer, um sich zu wärmen.
Am nächsten Tag wurde er von dem Schreien eines Tieres geweckt. Er konnte nicht zuordnen, um welches Tier es sich handelte. Als er den Schreien folgte, sah er einen Esel, der in einem Käfig an einem leerstehenden Haus gefangen war.
Der Esel sah traurig aus. Der Schlüssel für den Käfig hing direkt daran. Also befreite er den Esel und nahm ihn mit. Als er dem Esel in die Augen sah, merkte er, dass es ihm schon etwas besser ging. Er teilte seinen Apfel mit ihm.
Er redete die ganze Zeit mit dem Esel und fand in ihm einen Freund. Als die beiden auf einem offenen Feld ankamen, merkte er, dass der Esel vor Freude ganz aufgeregt war.
Als Peregrin einen kleinen Jungen auf einem Zaun sitzen sah, bemerkte er, dass dieser weinte. Peregrin sprach mit dem Jungen, und dieser erzählte ihm, dass in der letzten Nacht während des Sturms ihr Esel gestohlen wurde und sie ihn nicht wiederfinden konnten.
Peregrin ahnte, dass es sich dabei um den Esel handelte, den er im Wald gefunden hatte, und erzählte dem Jungen davon. Der Junge fing an zu lachen und sich zu freuen und umarmte den Esel.
Er nahm Peregrin und den Esel mit zu seinen Eltern auf die Farm. Dort freuten sich alle, dass der Esel wieder bei ihnen war. Zum Dank luden sie Peregrin zum Essen ein, und er durfte eine Nacht in der Scheune schlafen.
Am nächsten Morgen aßen sie noch einmal zusammen, und Peregrin bekam ein großes Laib Brot mit, das ihn auf seiner Reise unterstützen sollte.
Peregrin war glücklich über die Zufälle, die er erlebt hatte, und darüber, dass der Esel nun wieder bei seiner Familie war.

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